 |
 |
 |
 |
 |
|
|  |

 |
 | | Die Geschichte von Panalpina war in ihren Anfängen eng mit der Schifffahrt auf dem Rhein verbunden. 1935 wurde die Geschäftstätigkeit der damaligen Muttergesellschaft durch die Übernahme der renommierten Speditionsfirma Hans im Obersteg, deren Wurzeln bis 1895 zurückreichen, erfolgreich in den Speditionsbereich verlagert. Mit weiteren Übernahmen und Neugründungen in Europa und den Vereinigten Staaten begann während der 40er-Jahre der Aufbau eines transatlantischen Netzes von Niederlassungen. |
 | | Mit dem Firmennamen «Panalpina» und dem neuen, einprägsamen Emblem trat der 1954 verselbständigte Konzern nach aussen weltweit einheitlich auf. Der Namen versinnbildlichte damals die Überwindung der Alpen und damit die verkehrsmässige Verbindung von Nord- und Südeuropa; heute steht er für die umfassende weltumspannende Tätigkeit der Panalpina Gruppe auf sechs Kontinenten. |
 |
 | In den 50er- und 60er-Jahren expandierte das Unternehmen rasch und gründete zahlreiche weitere Niederlassungen, zunächst in Nordamerika, später in Lateinamerika, Afrika, Asien und Australien. Während der 70er-Jahre verstärkte Panalpina ihr Luftfrachtgeschäft von und nach den USA und legte mit der Gründung der Air Sea Broker AG den Grundstein zu ihrer bis heute erfolgreichen Strategie des zentralen Einkaufs und Managements weltweiter Luft- und Seefrachtkapazitäten. Einen bedeutenden Wachstumsschub realisierte Panalpina in dieser Zeit auch aus dem boomenden Erdölgeschäft in Nigeria. Dieses Engagement baute das Unternehmen in den späten 70er-Jahren, im Zuge der Übernahme der J.P. Harle-Gruppe in Houston, Texas, zu seiner heutigen Stellung als unangefochtenem Weltmarktführer in der Zulieferkette für die Öl-und-Gas-Industrie aus.
1969 übernahm die die von einem der bedeutendsten Schweizer Unternehmer der 50er- und 60er-Jahre ins Leben gerufene Ernst Göhner Stiftung die ersten 40% des Aktienkapitals von Panalpina. Durch weitere schrittweise Zukäufe in den 80er-Jahren wurde die Stiftung zur Alleinaktionärin des Unternehmens. |
 |
 | | Während der 80er- und 90er-Jahre baute Panalpina ihre Position gezielt weiter aus, unter anderem durch die Lancierung kombinierter Luft- und Seefracht-Dienstleistungen aus Fernost nach Europa, Afrika, Ozeanien und Indien sowie durch die Aufnahme von regelmässigen Frachtflügen zwischen Luxemburg und den USA, Südafrika und Brasilien. Das langjährig erfolgreiche Engagement im Frachtverkehr von und nach den aufstrebenden Märkten in Fernost wurde 2004 mit dem Erhalt einer A-Lizenz in China gekrönt, welche Panalpina den Aufbau einer eigenen operativen Organisation in diesem aussichtsreichen Zukunftsmarkt eröffnet. Im gleichen Jahr festigte das Unternehmen seine Führungsstellung im europäischen Öl-und-Gas-Geschäft durch die Übernahme der schottischen Firma Grampian International und verstärkte seine Position in Asien durch den Kauf der südkoreanischen International Aero-Sea Forwarders. Eine weitere Festigung der marktführenden Stellung in der Öl-und-Gas-Industrie erfolgte 2005 durch die Übernahme des in Singapur ansässigen Logistikanbieters Janco Oilfield Services sowie der norwegischen Overseas Shipping Group. |
 |
 | Panalpina betreibt heute ein Netzwerk von rund 500 Geschäftsstellen mit eigenen Niederlassungen in 80 und Agentenvertretungen in weiteren 80 Ländern und beschäftigt weltweit rund 13 500 Mitarbeitende.
Seit dem 22. September 2005 ist Panalpina an der SIX Swiss Exchange notiert. |
|
 |
|
 |


|